Worum es bei Ernährung in Verbindung
mit Stress geht
Dieses Modul ist kein Ernährungskurs und keine Diätberatung. Es geht um eine einzige Frage: Wie bleibt die geistige Leistungsfähigkeit über einen Arbeitstag stabil?
Das ist deshalb relevant, weil viele Belastungsspiralen hier ansteigen: Der Tag beginnt ohne Frühstück, mittags gibt es etwas Schnelles, nachmittags kommt der Einbruch, dann Kaffee und Süßes, abends fehlt die Energie zum Kochen und der Schlaf leidet. Am nächsten Morgen beginnt es von vorn.
Das lässt sich unterbrechen, und zwar mit wenigen, konkreten Änderungen.
Inhalte
Was das Gehirn braucht
Energiebedarf, Blutzucker und Konzentration. Warum starke
Blutzuckerschwankungen Müdigkeit, Gereiztheit und Heißhunger erzeugen
und wie man sie vermeidet.
Der Mahlzeitenrhythmus
Wichtiger als die Auswahl einzelner Lebensmittel. Wie viele Mahlzeiten, in
welchem Abstand, und was ein Frühstück leisten muss.
Das Nachmittagsloch
Woraus es entsteht: dem Mittagessen, dem Schlaf der vorigen Nacht, dem
natürlichen Leistungstief, dem Koffeinmuster. Was davon beeinflussbar ist.
Kaffee
Halbwertszeit, Wirkfenster, und warum der Kaffee um 16 Uhr den Schlaf
um 23 Uhr beeinflusst. Kein Verzichtsappell – eine Frage des Zeitpunkts.
Trinken
Der Faktor mit dem besten Aufwand-Nutzen-Verhältnis und der geringsten
Beachtung. Konzentration und Kopfschmerzen bei zu geringer Flüssigkeitsaufnahme.
Stress und Essverhalten
Warum Belastung das Essverhalten verändert – in beide Richtungen. Emotionales
Essen und der Appetitverlust unter Druck. Ohne Moral, mit Erklärung.
Betriebliche Realität
Was in der Kantine, am Automaten, in der Werkhalle oder unterwegs tatsächlich
möglich ist. Vorbereitung am Vorabend, wenn tagsüber keine Zeit bleibt.
Schichtarbeit
Auf Wunsch als Schwerpunkt: Mahlzeiten in der Nachtschicht, Essen gegen die
innere Uhr, was hilft und was die Belastung erhöht.
Ein bis zwei Änderungen
Am Ende wählt jede Person eine oder zwei Änderungen, die im eigenen Arbeitsalltag
realistisch sind. Mehr nicht, weil mehr nicht bleibt.